Es macht einen Unterschied, ob man einen 160g leichten Mini-Filmprojektor für 8mm-Filme oder einen 555kg schweren Projektor für Großkinos in einem Museumsdepot lagert. Um die Fragen, wie ein Archiv arbeitet und wie Objekte der Filmgeschichte aufbewahrt, erfasst und restauriert werden, geht es im neu eröffneten Schaudepot des Filmmuseums Potsdam.
Im Schaudepot gegenüber der Filmuniversität Konrad Wolf in der Medienstadt Babelsberg stellt das Filmmuseum 750 Objekte und 400 Schriftstücke der Filmgeschichte für die Öffentlichkeit aus, darunter Requisiten, Kostüme, technische Geräte und Entwürfe der Szenenbilder.
Für die Präsentation dieser Objekte hat unser Team des Art Department Studio Babelsberg die Bauten entwickelt und umgesetzt. Sie sollen den Eindruck erwecken, dass sich die Besucher auch wirklich in einem echten Depot befinden.
Unsere Schlosser fertigten außerdem Stahlregale, die wie Archivregale wirken. Die unauffällige Schutzverglasung ist so entwickelt, dass die Gläser geschoben werden können. Dahinter verbergen sich zum Beispiel Motivfotos, Modelle von Kulissenbauten und Requisiten.
Auch spezielle Einbauten mit Monitoren stellten unsere Handwerker her, damit sich die Besucher medial und interaktiv über die Exponate des Schaudepots informieren können.
Im Foyer des Sammlungsbaus laden die von uns gefertigten Sitzmöbel und der Empfangstresen zum Verweilen ein.
Neben der Präsentation der Objekte selbst liefert das Schaudepot neue und faszinierende Einblicke in Filmgeschichte, Archivarbeit und das filmische Wirken in Babelsberg.
Weitere Informationen und Öffnungszeiten hier:
www.filmmuseum-potsdam.de/schaudepot
Fotos: © Sebastian Stielke, © Art Department Studio Babelsberg
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